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HCZ-Sommerserie - Teil 5

Was machen unsere Hockeycracks eigentlich im Sommer? Wie haben sie die vergangene Saison erlebt? Das und mehr gibt es in unserer Sommerserie. Diesmal mit unserem Offensivspieler Marc Keller.

Was machen unsere Hockeycracks eigentlich im Sommer? Faul rumliegen und warten bis es wieder losgeht? Natürlich nicht. In unserer Sommerserie zeigen wir Euch, was unsere Zihlschlachter Spieler in der Zwischensaison beschäftigt.

Unsere Nummer 96 gehört seit einigen Jahren zu den Stammspielern in unserem ersten Team. Er ist eine wichtige Teamstütze. Mit seiner ruhigen und bodenständigen Art fällt er kaum auf im Team, und macht mit seinen guten sportlichen Leistungen immer wieder auf sich aufmerksam. Dank seines jungen Alters liegen hoffentlich noch einige gute Saisons beim Hockeyclub Zihlschlacht vor ihm. Mehr dazu im Interview.

Bist Du grundsätzlich zufrieden mit der vergangenen Saison?
Anfangs letzte Saison musste ich leider beide Leisten operieren. Deshalb verpasste ich so ziemlich die ganze Saison. Es war schwer den Kollegen auf dem Eis zuzuschauen. Sehr gern hätte ich jeweils selbst auf dem Eis mitgewirkt. Doch der Heilungsprozess ist gut verlaufen. So schaue ich positiv vorwärts und freue mich auf die bald beginnende neue Meisterschaft.

Wie sieht Dein persönliches Sommertraining aus?
Den Sommer über spiele ich jeweils noch aktiv Fussball in einem Verein. Ich habe also das Privileg, die geilste und zweitgeilste Sportart auf der Welt auszuüben. Da ich mich vom Eishockey etwas mehr Härte auf dem Spielfeld gewohnt bin, haut mich im Fussball nicht so schnell etwas um, wie vielleicht den einen oder anderen (lacht).

Welches ist Dein Lieblingsreiseziel in den Sommerferien?
Diese Frage trifft mich wohl wie die meisten anderen in dieser Situation besonders ins Herz. Nur zu gern wäre ich auch dieses Jahr verreist. Denn ich liebe es meine Ferien am Strand zu verbringen.

Wo verstaust Du deine Eishockeyausrüstung im Sommer?
Den Sommer über verstaue ich meine Eishockeyausrüstung jeweils frisch gewaschen und bereit für die nächste Saison in der Tasche im Keller.

Nutzt Du die Sommerpause auch für die Reinigung der Eishockeyausrüstung?
Alles was möglich ist, wandert jeweils in die Waschmaschine. Der Rest an die frische Luft. Aber spätestens nach dem ersten Training riecht das, was nun frisch und nach feinem Waschmittel riecht, wieder nach Männersport. Das kennt wohl jeder Hockeyspieler nur zu gut. So merke ich jeweils auch, dass bei mir die Eishockeysaison begonnen hat. Denn die Fussballausrüstung riecht bekanntlich längst nicht so.

Weshalb kannst Du es kaum erwarten wieder auf dem Eis zu stehen?
Die letzte Saison habe ich wie erwähnt verpasst. Umso mehr freue ich mich auf die neue Saison. Ich kann es kaum erwarten Mitte August endlich wieder auf dem Eis zu stehen. Ich liebe das Eishockeyspielen aktuell zu sehr, um eine Saison zu verpassen.

Was sind Deine Ziele für die neue Saison?
Kommende Saison hat wohl Priorität fit zu bleiben. Ich hoffe meine Leisten halten die durchaus körperlich anspruchsvolle Spielzeit durch. Weiter möchte ich natürlich zu meinem alten gewohnten Niveau zurückfinden. Ich hoffe das verpasste Jahr hat mich spielerisch nicht zu weit zurückgeworfen. Für das Team wünsche ich mir natürlich einen Plyoffplatz. Ich hoffe zudem, dass wir dieses Jahr auch in der regulären Spielzeit in der vorderen Tabellenhälfte mitspielen können. Im Team gibt es einige Umstellungen, vielleicht sind es die richtigen, die uns nochmals etwas nach vorne bringen.

Wie wird dabei Dein Motto lauten?
Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren. Daher auf in ein neues Abenteuer mit hoffentlich viel Kampfgeist. Zumindest ich werde meinen vorbildlichen Beitrag dazu leisten.

Weshalb spielst Du beim HC Zihlschlacht?
Der Teamzusammenhalt ist besonders. Wir haben eine bunt durchmischte Truppe. Alle kämpfen füreinander. Es macht immer wieder Spass und Freude mit dem Team auf dem Eis zu stehen.

Und weshalb kommt ein anderer Verein gar nicht erst in Frage?
Gleich mehrere meiner besten Kollegen spielen ebenfalls im Team. Das freut mich sehr. Den Sport mit ihnen gemeinsam auszuleben macht besonders Freude. Aber das ist längst nicht der einzige Grund. Immer wieder hören wir von aussenstehenden Personen negative Stimmen zu unserem Verein. Die dürften wohl maximal daher stammen, dass unser Verein professionell aufgebaut ist. Wir Hobbyspieler können unseren geliebten Sport auf einem Niveau ausleben, wie man es wohl in kaum einem anderen Verein kann. Zumindest als Hobbyspieler nicht. Ein Vereinswechsel kommt für mich in nächster Zeit deshalb nicht in Frage.